Das Wichtigste in Kürze
11 Min. Lesezeit
Kernpunkt 1
Die Auslegung richtet sich in Deutschland nach DIN 1946-6: Für Küche und Bad werden je 45 m³/h angesetzt; für innenliegende Bäder fordert DIN 18017-3 60 m³/h. In Österreich gilt stattdessen die OIB-Richtlinie 3 mit der ÖNORM H 6038.
Kernpunkt 2
Was die durchströmende Luft bestimmt, ist nicht das Außenmaß, sondern der freie Querschnitt.
Kernpunkt 3
In feuchten Umgebungen rostet lackiertes Aluminium nicht und ist wartungsfrei.
Kernpunkt 4
Das Gitter muss mit den tatsächlichen Maßen der Öffnung bestellt werden, ohne Zugaben.
Kernpunkt 5
Zubehör — Vogelschutzgitter, Staubfilter — verändert den nutzbaren Querschnitt und muss vor der Fertigung eingeplant werden.
In diesem Artikel
- Warum Bad und Küche gesondert behandelt werden müssen
- Wie viel Luft bewegt werden muss: DIN 1946-6 und DIN 18017-3 (Österreich: OIB-Richtlinie 3 / ÖNORM H 6038)
- Freier Querschnitt: die Angabe, auf die es wirklich ankommt
- Vom Volumenstrom zur Gittergröße: ein Rechenbeispiel
- Wo welches Gitter sitzt und wie die Luft zirkuliert
- Welches Material für eine feuchte Umgebung
- Konstruktionsdetails, die den Unterschied machen
- Lüftungsgitter von Mas Industrie: Spezifikationen
- Wie man ein Gitter nach Maß fehlerfrei bestellt
- Häufige Fehler auf der Baustelle
- Häufig gestellte Fragen
Bad und Küche sind die beiden Räume einer Wohnung, in denen praktisch die gesamte Feuchtigkeit entsteht: der Dampf der Dusche, des Kochens, der Waschmaschine und der Spülmaschine. Wird diese belastete Luft nicht abgeführt, kondensiert das Wasser an kalten Oberflächen — Ecken, Stürzen, Rollladenkästen, Fliesenfugen — und es entstehen die schwarzen Schimmelflecken.
Das Lüftungsgitter ist das Bauteil, das diesen Weg abschließt: der Punkt, an dem die verbrauchte Luft das Gebäude verlässt. Es falsch zu wählen ist eine der häufigsten Ursachen dafür, dass eine auf dem Papier korrekte Anlage in der Praxis nicht funktioniert. In diesem Leitfaden gehen wir die drei Angaben durch, die die Wahl wirklich entscheiden — Volumenstrom, freier Querschnitt und Material — und wie sie sich in eine konkrete Gittergröße übersetzen.
Abschnitt 02
Warum Bad und Küche gesondert behandelt werden müssen
In Deutschland gibt DIN 1946-6 den Rahmen vor. Sie verlangt für Neubauten und für größere Sanierungen zunächst ein Lüftungskonzept: die Prüfung, ob die Gebäudehülle nach der Maßnahme noch genügend Luftwechsel zulässt oder ob lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich werden. Erst danach folgt die Auslegung.
Die Norm unterscheidet vier Lüftungsstufen — Lüftung zum Feuchteschutz, reduzierte Lüftung, Nennlüftung und Intensivlüftung — und teilt die Wohnung in Zulufträume (Schlaf- und Wohnräume) und Ablufträume (Küche, Bad, WC, Abstellräume). Die Luft strömt von den Zu- zu den Ablufträumen, und dazwischen braucht es Überströmöffnungen: ohne sie arbeitet der Ventilator gegen das Gebäude.
Diese Asymmetrie ist nicht willkürlich. Bad und Küche konzentrieren gleichzeitig Wasserdampf, Gerüche und — im Fall der Küche — Verbrennungsprodukte und Fett in der Luft. Die Luft genau dort abzusaugen, wo der Schadstoff entsteht, verhindert, dass er sich im übrigen Haus verteilt. Deshalb wird ein Badgitter nicht wie eines im Schlafzimmer dimensioniert: Es führt keine Luft zu, es führt sie ab.
Eine Nuance, die von Anfang an klar sein sollte: eine heiße Dusche sättigt die Badluft binnen weniger Minuten mit Dampf, und diese Feuchtespitze löst sich nicht dadurch, dass man das Fenster fünf Minuten am Tag öffnet. Was Schimmel verhindert, ist der ständige Luftwechsel, nicht der punktuelle. Deshalb muss das System dauerhaft und mit konstantem Volumenstrom arbeiten, und deshalb sind Gitter mit festen Lamellen sinnvoll: Sie haben keine beweglichen Teile, die jemand schließen könnte, weil es zieht.
Abschnitt 03
Wie viel Luft bewegt werden muss: DIN 1946-6 und DIN 18017-3 (Österreich: OIB-Richtlinie 3 / ÖNORM H 6038)
Ausgangspunkt jeder Auslegung ist in Deutschland DIN 1946-6; in Österreich gilt statt der DIN 1946-6 die OIB-Richtlinie 3 mit einem Richtwert von 25 m³ pro Person und Stunde für die Frischluftzufuhr, wobei die Detailplanung für Wohnungen der ÖNORM H 6038 folgt und nicht dem deutschen Ablufttraum-Schema. Der Volumenstrom der Nennlüftung — der Stufe, die den hygienisch notwendigen Luftwechsel bei üblicher Nutzung sicherstellt — wird nicht aus einer einzigen Tabelle abgelesen, sondern als der größte von drei Werten bestimmt:
- Nach Personenzahl: rund 30 m³/h je Person.
- Nach Fläche: über eine flächenabhängige Formel der Norm.
- Nach Ablufträumen: als Summe der festgelegten Abluftvolumenströme, wobei für Küche und Bad jeweils 45 m³/h angesetzt werden; für WC und weitere Ablufträume gelten geringere Werte.
Maßgebend ist der höchste dieser drei Werte. Die übrigen Stufen leiten sich davon ab: reduzierte Lüftung und Lüftung zum Feuchteschutz liegen darunter, die Intensivlüftung darüber und deckt Lastspitzen wie Duschen oder Kochen ab.
Für den hier interessantesten Fall — das fensterlose Bad — gilt zusätzlich DIN 18017-3. Sie fordert für innenliegende Bäder, Duschräume und WCs einen Abluftvolumenstrom von 60 m³/h im Nennbetrieb während der Nutzung. Bei ein- und ausschaltenden Anlagen verlangt die Norm außerdem ein Nachlaufvolumen von 15 m³ nach der Raumnutzung, damit die Feuchte tatsächlich abtransportiert wird und nicht im Raum zurückbleibt.
Drei praktische Hinweise. Erstens: DIN 1946-6 und DIN 18017-3 sind kostenpflichtige Normen und werden fortgeschrieben — DIN 1946-6 zuletzt in der Ausgabe 2019-12. Im Projekt gilt der jeweils vereinbarte Stand; die hier genannten Werte sind eine Orientierung und ersetzen die Auslegung durch den Fachplaner nicht. Zweitens: Die in diesem Abschnitt genannten Zahlen (45 m³/h, 60 m³/h) gelten für Deutschland; in Österreich ersetzt die OIB-Richtlinie 3 mit der ÖNORM H 6038 dieses Bemessungsschema, mit einer eigenen Berechnungslogik statt fester Ablufttraum-Werte. Drittens: Abluft und Zuluft müssen im Gleichgewicht bleiben, denn wird mehr abgesaugt, als nachströmt, entstehen Unterdruck, Geräusche und Rückströmung. Ein überdimensioniertes Fassadengitter gleicht fehlende Zuluftelemente nicht aus.
Abschnitt 04
Freier Querschnitt: die Angabe, auf die es wirklich ankommt
Hier liegt der häufigste Fehler beim Kauf. Zwei Gitter mit demselben Außenmaß — sagen wir 300 × 300 mm — können sehr unterschiedliche Volumenströme durchlassen, je nach Anzahl der Lamellen, ihrer Neigung, der Profiltiefe und der Rahmenbreite. Das im Katalog angegebene Maß ist das Außenmaß; was die Luft strömen lässt, ist der freie Querschnitt: die tatsächliche Fläche, nach Abzug von Lamellen und Rahmen, durch die die Luft das Gitter passiert.
Gitter nach ihrem Außenmaß zu vergleichen ist, als würde man Fenster nach der Rahmenbreite vergleichen. Entscheidend ist die nutzbare Öffnung. Und drei Faktoren verringern sie, ohne dass es auf den ersten Blick auffällt:
- Lamellendichte. Mehr Lamellen bedeuten besseren Schutz vor Regen und Einblick, aber weniger freie Fläche.
- Lamellenneigung. Eine stark geneigte Lamelle schützt mehr und lässt weniger Luft geradlinig durch.
- Zubehör. Ein hinter dem Gitter montiertes Vogelschutzgitter oder ein Staubfilter verringert den wirksamen Querschnitt, mitunter erheblich. Sieht das Projekt sie vor, müssen sie vor der Fertigung in die Berechnung eingehen, nicht danach.
Abschnitt 05
Vom Volumenstrom zur Gittergröße: ein Rechenbeispiel
Der Schritt vom Volumenstrom zur Fläche ist ein einfacher Dreisatz: Volumenstrom = Luftgeschwindigkeit × freier Querschnitt. Nehmen wir den Austritt eines fensterlosen Bades nach der deutschen DIN 18017-3 (in Österreich richtet sich die Bemessung stattdessen nach der ÖNORM H 6038):
- Geforderter Volumenstrom: 60 m³/h, also 0,0167 m³/s.
- Zulässige Durchtrittsgeschwindigkeit am Gitter: bei einem konservativen Ansatz von 2 m/s, um Geräusche und Pfeifen zu vermeiden.
- Erforderlicher freier Querschnitt: 0,0167 ÷ 2 = 0,0083 m², also rund 83 cm².
Auf dieses Ergebnis ist der tatsächliche Wirkungsgrad des Gitters anzuwenden. Beträgt der freie Querschnitt beispielsweise 50 % der Außenfläche, muss das Gitter in der Ansicht rund 167 cm² messen — in der Größenordnung von 129 × 129 mm —, um diese 60 m³/h mit Reserve durchzulassen. Der konkrete Wert hängt vom Modell ab und ist beim Hersteller zu erfragen.
Dabei ist zu trennen, was Vorgabe und was Planungsentscheidung ist: Die Normen legen die Volumenströme fest, nicht die Geschwindigkeit am Gitter. Die oben angesetzten 2 m/s sind eine Auslegungsentscheidung, keine normative Anforderung. Als gute Praxis begrenzen moderate Geschwindigkeiten im Kanalnetz — etwa bis 6 m/s in Nebensträngen und bis 8 m/s in Steigsträngen — Geräusche und Vibrationen, und das Austrittsgitter sollte unterhalb dieser Werte arbeiten, nicht darüber. Es ist der Punkt, an dem die Luft auf den Nutzer trifft und an dem Geräusche wahrgenommen werden.
Abschnitt 06
Wo welches Gitter sitzt und wie die Luft zirkuliert
Es lohnt sich, drei Elemente zu unterscheiden, die oft gleich genannt werden und es nicht sind:
- Die Zuluftöffnung, in Schlaf- und Wohnzimmern, durch die die Außenluft eintritt.
- Die Überströmöffnung, in der Trennwand zwischen trockenen und feuchten Räumen: ein Gitter im Türblatt oder ein ausreichender Spalt unten.
- Die Abluftöffnung und ihr Austritt ins Freie, in Bad und Küche, an einen Kanal angeschlossen. Am Ende dieses Wegs — an der Fassade, in einem Lichthof oder auf dem Dach — wird das Außengitter montiert.
Genau diesen letzten Punkt lösen die Lüftungsgitter von Mas Industrie: den äußeren Abschluss des Systems, das Bauteil, das man von der Straße oder vom Hof aus sieht. Es ersetzt weder den inneren Abluftauslass noch den Ventilator, sondern schließt den Weg ab und schützt ihn vor Regen, vor eindringenden Vögeln und vor Wind, mit einem in die Fassade integrierten Erscheinungsbild.
Das ist bei der Wahl ein wichtiger Unterschied. Der innere Auslass eines Bades kann ein kleines Standardteil sein; der äußere Austritt ist jahrzehntelang der Witterung ausgesetzt, und dort entscheiden Material und Befestigungssystem darüber, ob das Detail gut altert oder zu einem Rostfleck unter dem Fenster wird.
Abschnitt 07
Welches Material für eine feuchte Umgebung
Für den äußeren Abschluss eines Bades oder einer Küche muss das Material drei Dinge gleichzeitig aushalten: dauerhafte Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Temperaturwechsel.
- Lackiertes Aluminium. Rostet nicht, ist leicht, nimmt jeden Farbton der RAL-Karte an und ist wartungsfrei. Es ist die Standardoption an der Fassade. Eine hochwertige Lackierung — 25 Mikrometer Polyesterlack auf beiden Seiten — macht den Unterschied zu einem einfach gestrichenen Blech.
- Edelstahl AISI 316. Angezeigt in Meeresnähe oder besonders aggressiven Umgebungen, wo salzhaltige Luft jede Oberfläche angreift.
- Verzinkter Stahl. Günstig, verliert aber im dauernden Kontakt mit Dampf und Wasser die Beschichtung an Kanten und Schnittstellen.
- PVC. Billig und im Innenbereich bei kleinen Teilen üblich, vergilbt jedoch in der Sonne und wird im Außenbereich über die Jahre spröde.
In Profiküchen, wo die abgesaugte Luft Fett mitführt, sollte zusätzlich die Zugänglichkeit für die regelmäßige Reinigung von Gitter und Kanal bewertet werden.
Abschnitt 08
Konstruktionsdetails, die den Unterschied machen
- Feste, ausgerichtete Lamellen. Sie gewährleisten eine dauerhafte Lüftung ohne bewegliche Teile, die blockieren könnten, und ihre Neigung erschwert das Eindringen von Regenwasser, während die Luft weiterhin austritt.
- Verdeckte Befestigung. Das Montagesystem verbirgt die Ankerschrauben. Neben dem saubereren Erscheinungsbild vermeidet das den klassischen Ärger mit verrosteten oder schief sitzenden Schraubenköpfen an einer Fassade.
- Montage ohne Bauarbeiten. Die Montage erfordert weder Bohren noch zusätzliches Mauerwerk: Sie erfolgt über der vorhandenen Öffnung, was besonders in der Sanierung und in bewohnten Wohnungen praktisch ist.
- Vogelschutzgitter. Netz 15 × 15 mm oder Gewebe 3 × 10 mm. Unverzichtbar bei Bad- und Küchenaustritten an Fassade oder Hof, wo Nester eine häufige Ursache für Kanalverstopfungen sind.
- Staubfilter. Nützlich, wenn das Gitter auch als Zuluftöffnung arbeitet oder in Umgebungen mit hoher Staublast.
- Befestigungslasche für die Lagerfuge. Erlaubt es, das Gitter in der Mörtelfuge des Mauerwerks selbst zu verankern, ohne die Sichtfläche zu durchbohren.
Abschnitt 09
Lüftungsgitter von Mas Industrie: Spezifikationen
Die Lüftungsgitter IMS werden nach Maß aus lackiertem Aluminium gefertigt, in jeder Breite und Höhe, für Fassaden und Innenräume.
- Material: lackiertes Aluminium, Stärke 1,2 mm. Ebenfalls erhältlich in glänzendem Edelstahl AISI 316, Stärke 0,8 mm.
- Lackierung: 25 Mikrometer Polyesterlack auf beiden Seiten, beständig gegen Korrosion, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen.
- Lamellen: fest, ohne bewegliche Teile und ohne Wartung.
- Befestigung: seitliche Verschraubung, die die Verankerungen von der Sichtseite aus verdeckt. Ohne Bohren und ohne Maurerarbeiten.
- Fertigung: nach Maß in Länge und Höhe, mit robotergestützter Technologie.
- Standardfarben: Schwarz RAL 9005, Anthrazit RAL 7016, Dunkelgrau RAL 7022, Naturton RAL 9006 und Weiß RAL 9003. Jeder andere Farbton der RAL-Karte auf Anfrage.
- Optionales Zubehör: Befestigungslasche für die Lagerfuge, Vogelschutzgitter 15 × 15 mm oder Gewebe 3 × 10 mm sowie Staubfilter.
- Zertifizierung: ISO 9001:2015.
Über Bäder und Küchen hinaus wird dasselbe Produkt zur Belüftung großer Flächen, von Aufzugsschächten, Licht- und Versorgungshöfen, Garagen sowie zur Verkleidung von Klimageräten eingesetzt. Und es lässt sich mit den Kamin- und Lüftungsaufsätzen VENTUM® kombinieren, ebenfalls aus Aluminium und nach Maß gefertigt, wenn das Projekt gestalterische Stimmigkeit zwischen Fassade und Dach verlangt.
Abschnitt 10
Wie man ein Gitter nach Maß fehlerfrei bestellt
Die Bestellung ist mit vier Angaben erledigt:
- Stückzahl.
- Maße der Öffnung: horizontal und vertikal, in Millimetern. Es müssen die tatsächlichen Maße der Wandöffnung sein, ohne Zugaben. Hier häufen sich die Fehler: nach Plan statt am Bau messen oder vorsichtshalber ein Maß abziehen, das das Gitter später wackeln lässt.
- Material und Farbe: lackiertes Aluminium in Standardfarbe oder RAL nach Karte, Naturaluminium oder Edelstahl AISI 316.
- Zubehör: Befestigungslasche für die Lagerfuge, Vogelschutzgitter, Staubfilter.
Ist im Projekt ein Volumenstrom verbindlich festgelegt — üblich im Neubau und in der genehmigungspflichtigen Sanierung —, sollte er in der Bestellung angegeben werden, damit das Maß gegen den tatsächlichen freien Querschnitt des Modells geprüft werden kann.
Abschnitt 11
Häufige Fehler auf der Baustelle
- Nach Außenmaß wählen, ohne den freien Querschnitt zu prüfen.
- Das Vogelschutzgitter nachträglich ergänzen und damit einen ohnehin knappen Volumenstrom weiter verringern.
- Den Gesamtvolumenstrom der Wohnung vergessen und nur beim Mindestwert je Feuchtraum bleiben.
- Das System aus dem Gleichgewicht bringen: korrekte Absaugung bei unzureichenden Zuluftöffnungen in den Schlafzimmern, was Unterdruck und Türgeräusche erzeugt.
- Ungeeignetes Material an der Fassade verwenden und zwei Winter später den Rost entdecken.
- Mit Zugaben messen. Die Öffnung wird gemessen, wie sie ist; die Passung löst die Fertigung.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Welches Gitter eignet sich für ein Bad ohne Fenster?+
Ein an einen Abluftkanal angeschlossenes Gitter mit ausreichendem freiem Querschnitt für die 60 m³/h, die DIN 18017-3 für innenliegende Bäder, Duschräume und WCs im Nennbetrieb fordert (Wert für Deutschland; in Österreich gilt für die Bemessung die ÖNORM H 6038). Am Austritt ins Freie lackiertes Aluminium, wegen seiner Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und UV-Strahlung.
Verhindert das Gitter Schimmel?+
Es hilft entscheidend, weil es die Luft erneuert und die Kondensation verringert, die die unmittelbare Ursache von Schimmel ist. Aber das Gitter ist nur das Ende des Systems: Ist der Kanal verstopft, läuft der Ventilator nicht oder fehlen Zuluftöffnungen, findet kein Luftwechsel statt, so gut das Gitter auch sein mag.
Was genau ist der freie Querschnitt?+
Es ist die tatsächliche Fläche, durch die die Luft strömt, nachdem Rahmen und Lamellen abgezogen wurden. Diese Angabe bestimmt den Volumenstrom, nicht das Außenmaß des Bauteils.
Welchen Volumenstrom braucht meine Küche?+
Nach DIN 1946-6 wird für die Küche als Abluftraum ein Volumenstrom von 45 m³/h angesetzt (Deutschland). Maßgebend ist allerdings nicht dieser Einzelwert, sondern der größte der drei Auslegungswerte für die Nennlüftung: Personenzahl, Fläche oder Summe der Ablufträume. In Österreich gilt statt dieses Schemas die OIB-Richtlinie 3 mit der ÖNORM H 6038. Für Lastspitzen beim Kochen kommt die Intensivlüftung hinzu.
Kann ich ein größeres Gitter einbauen, als ich brauche?+
Den Austritt zu überdimensionieren verbessert das System für sich genommen nicht: Den Volumenstrom bestimmt das Zusammenspiel aus Kanal, Ventilator und Zuluftöffnungen. Ein sehr großes Gitter an der Fassade verursacht nur Mehrkosten und beeinflusst die Optik.
Werden sie nach Maß gefertigt?+
Ja. Bei Mas Industrie fertigen wir jedes Gitter nach den exakten Maßen der Öffnung, in Länge und Höhe, in Standardfarben oder in jedem RAL-Ton auf Anfrage.
Brauche ich Bauarbeiten für den Einbau?+
Nein. Die Montage erfolgt über der vorhandenen Öffnung, ohne Bohren und ohne zusätzliche Maurerarbeiten, mit verdeckten Ankerschrauben.
Sie möchten Bad oder Küche richtig belüften?+
Wir helfen Ihnen, das Gitter nach dem geforderten Volumenstrom und der tatsächlichen Öffnung am Bau zu dimensionieren.
Verwandtes Produkt

Lüftungsgitter
Lüftungsgitter für Ihr Zuhause – exakt nach Maß gefertigt, in wenigen Klicks bestellt
Teilen




